Politische Aktionen
Der Dachverband setzt sich für die Anerkennung des Problems des Illettrismus durch die Politik ein, damit das Recht auf Grundbildung zum Tragen kommt.
Sensibilisierung
Verschiedene Sensibilisierungskampagnen sind vorgesehen. Drei verschiedene Zielgruppen werden anvisiert: Personen, welche von Illettrismus betroffen sind, die Bezugspersonen und die Öffentlichkeit (einschliesslich der politischen und wirtschaftlichen Akteure). Das Ziel sollte sein, die Öffentlichkeit über Illettrismus zu informieren, um so das Problem zu entschärfen und die von Illettrismus betroffenen Erwachsenen zu ermutigen, darüber zu sprechen und sich zu bilden. Die erste Kampagne, welche durch den Dachverband auf nationalem Niveau koordiniert wird, beginnt am 19. März mit der gleichen Telefonnummer für die ganze Schweiz: 0840 47 47 47.
Bildungsmassnahmen
Die verschiedenen Vereinigungen in den drei Sprachregionen organisieren Grundbildungskurse, welche es den Erwachsenen erlauben, sich besser in ihrem sozialen, familiären und beruflichen Umfeld zu orientieren. Das Schulungspersonal besucht einen Basiskurs und einen weiterführenden Kurs.
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Prävention
Der Aktionsplan des Schweizerischen Dachverbandes sieht die Intensivierung des Dialoges mit der Lehrerschaft und den Bildungsverantwortlichen vor, um so eine überzeugende Prävention zu fördern.
Forschung
Der Dachverband strebt bessere Kenntnisse über Illettrismus und den sozialen Kontext, in dem er sich entwickelt, an. Sie fördert die Verbreitung von Berichten und Studien, welche einen Bezug zur Problematik des Illettrismus aufweisen.
Partner
Der Dachverband arbeitet mit verschiedenen Diensten und Institutionen, welche mit von Illetrismus betroffenen Erwachsenen in Kontakt stehen, als Partnerorganisationen zusammen. Dazu gehören Institutionen, welche in der Erwachsenenbildung tätig sind, Institutionen, welche mit der Problematik des sozialen Ausschluss konfrontiert sind, Firmen und Medien, usw.
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